Sind Ihre Mandanten erst zufrieden, wenn das Verfahren gewonnen ist? Natürlich kommen Ihre Mandanten mit einem speziellen Anliegen zu Ihrer Kanzlei und wollen, dass Ihre Rechte bestmöglich durchgesetzt werden. Allerdings beginnt die Mandantenzufriedenheit schon viel früher und entwickelt sich vom ersten Telefonat oder Klick auf Ihrer Kanzleiwebsite über die ganze Kommunikation während des Mandats.
Für viele Anwälte zählt vor allem eins: Die juristische Qualität ihrer Arbeit. Und sicherlich auch zu Recht. Aber Mandanten setzen tatsächlich voraus, dass Sie eine gute Arbeit machen. Sie sind ja schließlich Anwalt. Für sie sind deshalb besonders viele andere Faktoren entscheidend. Wie schnell konnten sie einen Termin mit Ihrer Kanzlei ausmachen? Wie einfach war die Kontaktaufnahme? Fühlten sie sich beim Beratungsgespräch mit Ihnen verstanden?
Wenn Sie das Mandantenerlebnis auch weit nach oben auf Ihre Prioritätenliste setzen, dann steigern Sie nicht nur die Zufriedenheit Ihrer Mandanten, sondern auch Weiterempfehlungen und die langfristige Mandantenbindung. Hier haben wir sechs Tipps für zufriedenere Mandanten.
Der erste Eindruck entscheidet
Für viele Ratsuchende beginnt der Kontakt mit Ihrer Kanzlei nicht mehr am Telefon, sondern auf Ihrer Website. Dort entscheidet sich innerhalb weniger Sekunden, ob ein potenzieller Mandant Ihnen vertraut oder weiterklickt. Wichtig ist, dass Besucher sofort erkennen: Hier kann ich mein Anliegen schnell und sicher klären.
Je klarer Ihre Website strukturiert ist und je einfacher der erste Kontakt ermöglicht wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass aus einem Besucher tatsächlich ein Mandant wird.
Und wenn das geschieht, liegt es an Ihnen, dass Ihr Mandant so angenehm wie möglich durch das Mandat geführt wird.
Um das zu schaffen, müssen Sie aber jetzt keinen Fachanwalt für Mandantenzufriedenheit machen. Es gibt einige Dinge, die Sie ganz einfach – und ganz unjuristisch – erledigen können, die einen riesigen Unterschied machen. Wir zeigen es Ihnen.
1. Schnelle Terminvereinbarung ermöglichen
Einer der größten Frustfaktoren für Mandanten ist es, keinen schnellen Termin zu bekommen oder mehrfach nachfragen zu müssen. Wenn die Terminvereinbarung lange dauert, wenden sich viele Ratssuchende schlicht an die nächste Kanzlei.
Achten Sie also darauf, dass Sie im Internet schnell gefunden werden können, dass auf Ihrer Website klar ersichtlich ist, wie Kontakt zu Ihnen aufgenommen werden kann und richten Sie am besten eine Plattform ein, auf der direkt online Termine vereinbart werden können.
Je einfacher und schneller der Weg zum Erstgespräch ist, desto positiver ist der erste Eindruck.
2. Anfragen direkt über die Website ermöglichen
Neben der Terminvereinbarung möchten viele Mandanten am liebsten sofort das Gefühl bekommen, dass sich ihnen angenommen wird.
Dieses Gefühl können Sie Ihnen geben, indem Sie Ihren Mandanten ermöglichen, ihr Anliegen bereits online zu schildern. Doch ein einfaches Kontaktformular reicht dafür nicht wirklich aus.
Ihre Mandanten kommen mit speziellen Anliegen und kein Sachverhalt ist wie der nächste. Deshalb wäre ein einzelnes generelles Kontaktformular viel zu allgemein.
Doch digitale Formulare (wie die von Justin Legal), die speziell auf das Rechtsgebiet, in dem Ihr Mandant Hilfe benötigt, zugeschnitten sind, ermöglichen es, dass alle wichtigen Details eingegeben werden können. Mandanten werden einfach Schritt für Schritt durch alle relevanten Fragen geführt und können alle wichtigen – also nicht zu wenige und nicht zu viele – Informationen eintragen.
Das bringt zwei entscheidende Vorteile:
- Für Mandanten entsteht sofort das Gefühl, ernst genommen zu werden.
- Für die Kanzlei liegen bereits vor dem ersten Gespräch strukturierte Daten vor.
3. Dokumente einfach digital übermitteln können
Natürlich ist es mit der Übermittlung der Mandantendaten und einer Schilderung des Sachverhalts nicht getan. Oftmals brauchen Sie Dokumente wie Vollmachten, Versicherungsnachweise, Verträge oder Beweisfotos von Ihrem Mandanten. Und wenn diese Dokumente von Ihnen zwar angefordert werden, Ihren Mandanten aber weder gesagt wird, über welchen Kanal sie diese zuschicken sollen, oder in welchem Format, dann müssen im Zweifel Dokumente mehrfach nachgereicht werden.
Für Ihre Kanzlei entsteht dadurch Stress und für Ihren Mandanten Frust. Deshalb sollten Sie es Ihren Mandanten möglichst einfach machen, Dokumente direkt digital hochzuladen und sicher zu übermitteln.
Justin Legal sammelt bei der digitalen Mandatsannahme nicht nur die Fallinfos, sondern erlaubt den direkten Upload aller notwendigen Dokumente, Bilder, Vollmachten und Dashcam-Videos oder was auch immer Sie von Ihrem Mandant erhalten möchten. Und das geht alles von egal welchem Gerät.
Mehr zu den digitalen Formularen von Justin Legal erfahren Sie hier: Digitale Mandatsannahme
4. Erste kostenlose Einschätzung ermöglichen: Online-Rechner
Bevor viele Mandanten Ihre Mandanten werden, fragen sie sich bestimmt oft, ob es sich bei ihrem Anliegen überhaupt lohnt, zu einem Anwalt zu gehen. Sie fragen sich:
- Habe ich überhaupt einen Anspruch?
- Welche Kosten entstehen mir bei der Durchsetzung?
- Wie hoch sind meine Erfolgschancen?
Und was tun sie dann? Sie googlen.
Mit Online-Rechnern können Ratsuchende eine erste Orientierung bekommen. Wenn Sie Online-Rechner, wie beispielsweise Abfindungsrechner oder Mutterschutzrechner, auf Ihrer Kanzleiwebsite integrieren, können Ihre Besucher durch die Eingabe weniger Eckdaten eine Einschätzung zu ihrem Anspruch, den Kosten und den möglichen nächsten Schritten erhalten.
Das hat einen doppelten Effekt:
- Besucher bekommen sofort einen Mehrwert und fühlen sich unterstützt – und verbinden Ihren Kanzleinamen mit dieser Unterstützung.
- Ihre Kanzlei erhält Kontaktdaten von dem Besucher und hat bereits erste Informationen für eine spätere Anfrage.
Online-Rechner sind also nicht nur sinnvoll für einen guten Mandantenservice, sondern auch ein wirkungsvolles Instrument von modernem Kanzleimarketing.
In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Implementierung der Online-Rechner auf Ihrer Kanzlei-Website: Installation der Lead Booster
5. Transparente Preise und einfache Bezahlung
Kostenunsicherheit gehört zu den größten Sorgen vieler Mandanten. Kanzleien können hier mit einfachen Maßnahmen viel erreichen:
- klare Information über Erstberatungskosten
- transparente Darstellung möglicher Gebühren
- verständliche Kommunikation über Zahlungsmöglichkeiten
Je transparenter Kosten dargestellt werden, desto sicherer fühlen sich Mandanten in ihrer Entscheidung.
6. Empathie im Erstgespräch
Neben all diesen organisatorischen Faktoren bleibt ein Punkt besonders wichtig: das persönliche Gespräch.
Mandanten kommen häufig in emotional belastenden Situationen in die Kanzlei. Sie erwarten nicht nur juristische Expertise, sondern vor allem Verständnis und Empathie.
Doch das entsteht nicht allein durch Kommunikationsfähigkeit.
Sie können als Anwalt im Erstgespräch empathisch auftreten, wenn Sie gut vorbereitet sind und sich wirklich Zeit nehmen können, um mit Ihrem Mandanten zu reden. Diese Zeit bleibt Ihnen nicht, wenn Sie sich zunächst mit organisatorischen Fragen beschäftigen müssen.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie auch unseren Beitrag zum Thema: Erstgespräch beim Anwalt: So können Kanzleien das Erstgespräch optimal vorbereiten
Fazit
Damit Ihr Mandant zufrieden ist, braucht es nicht nur erfolgreiche juristische Arbeit, sondern auch viele kleine, gut durchdachte Schritte. Einfache Kontaktaufnahme, unkomplizierte Dokumentenübermittlung, transparente Kosten und empathische Gespräche zählen dazu.
Viele dieser Schritte können Sie durch eine durchdachte digitale Mandatsannahme ermöglichen und verbessern dadurch das gesamte Mandantenerlebnis. Und merken Sie sich: Ihre Mandanten erinnern sich nicht nur an das Ergebnis. Sie erinnern sie besonders an den Weg dorthin.



